Ungewisse Zukunft

Momentaufnamen
Browsing Rehatagebuch

Endspurt ohne Sport

September1

Was wie ein Zungenbrecher klingt ist leider Wirklichkeit geworden…Ich hab Sport-verbot

Vor zwei Tagen hatte ich abends wärend dem Schwimmen auf einmal einen ziehenden Schmerz im Fuß, dachte dass das vom Muskelaufbau kommt, nachdem ich vor nun mehr 4 Monaten eine Verletzung vom Außenband hatte, wurde mir ein extra- einzel gymnastikprogramm angedien lassen und ich war der festen Überzeugung, das der schmerz Muskelkater ist. Als ich dann am Tag drauf aufstehen wollte, durchzuckte mich ein wahnsinnig pulsierender Schmerz und so musste ich den Arzt noch mal aufsuchen. Jetzt hab ich einen Termin bei nem Chiruigen und hoffe einfach nur dass ich nicht doch noch unters Messer muss!! 🙁

Na die Hoffnung stirb zu letzt. Außer der vielen Zeit, die ich auf einmal hab und von der ich nicht weiß wie genau ich sie hier vertreiben soll, macht mir die Waage am Montag ein bischen sorge, immerhin kann ich Ohne Sport ja keine Kilos abbauen..denke ich jedenfalls, denn auf Essen zu verzichten ist bei mir keine Option.

Nur noch 6 Tage, dann seh ich meinen Traum-Kerl wieder 😀 ich bin wirklich einfach so unglaublich verliebt, ich sehr überall herzchen und vermisse Ihn wahnssinnig

 

 

 

Vorsätze die keine Sind

August30

Heute war Teil 2 des Seminars: Diätfrust, wir hatten letzte Woche als Hausaufgabe bekommen, uns damit auseinander zu setzen, was sich nach der Reha verändern wird. Also quasie Vorsätze, die keine sein düfen, denn Vorsätze gehen in meiner Deffinition, mehr oder weniger mit dem Rauch der Raketen an Silvester in Luft auf. Sie erfühllen sich in meiner Erinnerung genauso wenig, wie der Wunsch, dass eine gute Fee ankommt und einen mit einem >>Pling<< in eine spargeldüne Person verwandelt. Also was sind meine Änderungen, die ich in Angriff nehme?

  1. Ich habe bereits ein Vorschwimm-termin beim 1.FCN, der hoffentlich zur Folge hatt, dass ich bei den Masters (offene schwimmklasse ab 20-80) aufgenommen werde und einen festen Trainingstermin bekomme, damit ich meinem Hobby weider regelmäßig nachgehen kann.
  2. Wiegen jeden Montag, das hat bei mir die Folge, dass ich mich am wochenende zusammenreisen kann und den Überblick über Vortschritte und Niederlagen behalte.
  3. Geplantes Essen, weniger Fastfood (klingt wie ein Vorsatz, ist aber nicht so, dadurch dass ich schon einen genauen Zeit/Essens-plan für die erste Woche zuhause erarbeitet habe)

M. (mein Freund), hat mir schon seine Unterstützung zugesichert, obwohl ich noch nicht genau weiß, wie genau er mir da hefen will. Ich weiß solbst noch nicht wie genau ich das mit dem -Am wochenende zusammen mit seinem Kumpels einen Trinken gehen- hinbekomen werde. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass ich immer die Fahrerin sein werde, oder wenn Alkohol dass sehr sehr bewusst damit umgehen, heißt genaues einberechnen, wegen den Kallorien. Damit mein ich nicht das penieble zählen, sondern einfach einen bewussten Umgang mit dem was ich da so alles in mich reinschütte.

Klink mit Reha und andere Komplikationen

August29

HUHU, da bin ich nun.

Klinik Saale in Bad Kissingen, in der Cafeteria der Frankenklinik und sitze an einem Uhrgestein von einem PC, während im Hintergrund der Sommerhitt 2017 (Despasito) läuft. Sitze hier und wundere mich darüber wie schnell die letzten 3 wochen vergangen sind, obwohl ich meinen Schatz so vermisst habe. Alles in Allem bin ich mit dem Glauben hier her gekommen, mein Gewicht zu reduzieren, meine Fittnes zu steigern und blöde (Fr-) essgewohnheiten abzulegen, im Endeffeckt haben sie eine Essstöhrung bei mir festgestellt, mein Gewicht ist zwar reduziert, um genau 5 Kilo bisher, allerdings geht es nun erst mal darum, dass ich mit meiner Krankheit umzugehen lerne, schließlicht ist es ganz grob betitelt eine Sucht. Nur das ich, im Gegensatz zum Alkoholiker, nicht komplett auf Essen verzichten kann.Darin besteht eigentlich das größte Problem.

Ich bin 1,78Meter groß und wog bei Beginn der Reha noch 115Killo, von meinem allerhöchsten Kampfgewicht von 120 Kilo bin ich vor der Aufname bereits a weng runter gekommen. Mittlerweile, nach 3 Wochenaufenthalt sind es nur noch 110Kilo und somit nur noch 10 Kilo bis ich zu den UHU`s gehöre, den UnterHUndert. 😀 Ja so nennen wir „Dicken Leute“ unsere Clubs. Ich habe hier eine Menge an interessanten Mneschen Kennen gelernt und mit jedem neuen Schicksal, so viel mehr über mich und mein, wie ich immer dachte „unvoreingenommes Wesen“, das sich im Endefeckt doch als erschreckend Vorverurteilend entpupte.

Da gab es z.B. den Konditor Flo, gelerter Bäcker und ein wahnsinnig netter, zuvorkommender und keinstenfalls auf den Mund gefallenen, Bayrischen-Kerl, der mit seinen 250 Killo sowohl selbst laufen, als auch seine schuhe binden konnte, eine Fähigkeit die für viele in der Gewichtsklasse unmöglich ist, wie ich von ihm erfuhr. Fragt mich nicht wie alt er war, ich hab mir generell total wenig gemerkt, mein Hirn kommt mir vor wie ein Sieb dessen Löcher, Faust groß sind……Alzheimer lässt grüßen, sag ich dazu nur….

Generell hab ich erschreckt feststellen müssen, dass ca 80% von den Partienten hier, einmal Koch gelernt hatten, oder einen anderen Beruf in der Gastronomie über Jahre ausgeführt haben. Hätte ich das mal früher gewusst!!