Ungewisse Zukunft

Momentaufnamen

Pfefferminz-Kerl

August30

Teil 2

Ich hab mich umentschieden, Peter ist doch kein passender Name, er heißt Pattrik. Patti, ist sein Spitzname und er ist definitv der bisher heißeste Kerl den ich jeh auf meinem Sofa sitzen hatte, stellte ich zufieden und ein wenig aufgeregt fest, also ich mich auf den weg in die „Küche“ (also meinen Flur mit Küchenzeile) machte, um uns die Flasche Scheurebe, spätlese zu holen, die ich gestern in weiser Vorraussicht kühlgestellt hatte. Er war spontan vorbei gekommen, so spontan, dass ich es nicht geschafft hatte noch mal zu staubsaugen, oder die, jetzt hinter meinem Ohrensessel versteckte, dreckige Wäsche zu waschen. Wenn er sich nicht gemeldet hätte, hätte ich spätestens für morgen ein Treffen angepeilt.

Die Begrüßung war ein wenig merkwürdig ausgefallen, wir wussten beide nicht wie genau man sich nach einem, kurzen treffen und einem Kuss zu verhalten hatte und waren uns dann einfach kurz in die Arme gefallen. „Magst du Wein überhaupt?“, fragend sah ich ihm in seine dunkel blauen Augen, in deren Schimmer ich mich wie ein Taucher in der Tieve eines Sees verlieren konnte. „Geht so“, antwortete er kurz angebunden, sein Grinsen jedoch verreiht, dass er sich köstlich über mein kurzes Abschweifen amüsierte. Na warte, dachte ich bei mir, dir werd ich`s zeigen. Ich nam neben ihm auf dem zweisitzer sofa platz, stellte die beiden Weißweingläser auf dem niedrigen Tischen vor uns ab und schenkte uns ein. „Auf einen entspannten Abend“, hob ich das Glas bereit zum anstoßen hoch. „Auf einen Abend mit dieser wunderschöne Frau“, prostete Patrik mir zu und sein Grinsen wurde nur noch breiter als zuvor. Ich hob das Glas zum Mund uns ließ die kalte, säuerlich-süße Flüssigkeit ihren Weg durch meinen Gaumen finden. Herrlich!!

Patti, sah mich nach seinem ersten Schluck erstaunt an: „Der schmeckt ganz anders als ich weißweine in Erinnerung hatte.“ gab er zu und ich konnte mir nur mit viel Mühe ein feixendes Kommentar verkneifen.“Lass mich etwas klarstellen ja?“, er blickte mich fragend an. „Ich mag dich, du bist ein interessanter Typ, aber das weißt du ja. Warscheinlich bist du es gewöhnt, dass sich Frauen Massenweise in dich verlieben und dir hinterher rennen.“, er wollte mich schon unterbrechen, ich brachte ihn jedoch mit einer abwährenden Handbewegung zum schweigen. „Was ich sagen will ist folgenes: Ich habe keine Lust auf ein Gefühlskaos, ich will, dass von Anfang an klar ist, dass aus uns nie ein Paar wird.“ Bevor er mir antworten konnte beugte ich mich hinüber und verschloss seine Lippen mit meinen. Lange hatte ich darüber gegrübelt, was ich von ihm wollte und war schlicht und ergreifend auf einer Art Selbst-findungs-tripp nur mehr so der Ich-lass-nichts-anbrennen-und-nehm-alles-mit-was-geht- tripp gestoßen, den ich als Singel gerne ausleben wollte, solange das mit der Ausbilung noch so stressig und zeitraubend war. Freizeit, war sowiso schon ein seltenes Gut in diesen Tagen und dann hatte cih nun wirklich keine Lust diese auch noch nach den Befindlichkeiten eines anderen Menschen auszurichten, auch wenn er so gut aussah wie dieses Exemplar der männlichen Spezies. Gott konnte er gut küssen. Ich stöhnte vor erregung in seinen Mund, als er mit seiner Zunge den Pfefferminzkaugumme in meinen Mudn schob, wärend er jeden kleinen Winkel mit seiner zung erkundete.

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