Ungewisse Zukunft

Momentaufnamen

Klink mit Reha und andere Komplikationen

August29

HUHU, da bin ich nun.

Klinik Saale in Bad Kissingen, in der Cafeteria der Frankenklinik und sitze an einem Uhrgestein von einem PC, während im Hintergrund der Sommerhitt 2017 (Despasito) läuft. Sitze hier und wundere mich darüber wie schnell die letzten 3 wochen vergangen sind, obwohl ich meinen Schatz so vermisst habe. Alles in Allem bin ich mit dem Glauben hier her gekommen, mein Gewicht zu reduzieren, meine Fittnes zu steigern und blöde (Fr-) essgewohnheiten abzulegen, im Endeffeckt haben sie eine Essstöhrung bei mir festgestellt, mein Gewicht ist zwar reduziert, um genau 5 Kilo bisher, allerdings geht es nun erst mal darum, dass ich mit meiner Krankheit umzugehen lerne, schließlicht ist es ganz grob betitelt eine Sucht. Nur das ich, im Gegensatz zum Alkoholiker, nicht komplett auf Essen verzichten kann.Darin besteht eigentlich das größte Problem.

Ich bin 1,78Meter groß und wog bei Beginn der Reha noch 115Killo, von meinem allerhöchsten Kampfgewicht von 120 Kilo bin ich vor der Aufname bereits a weng runter gekommen. Mittlerweile, nach 3 Wochenaufenthalt sind es nur noch 110Kilo und somit nur noch 10 Kilo bis ich zu den UHU`s gehöre, den UnterHUndert. 😀 Ja so nennen wir „Dicken Leute“ unsere Clubs. Ich habe hier eine Menge an interessanten Mneschen Kennen gelernt und mit jedem neuen Schicksal, so viel mehr über mich und mein, wie ich immer dachte „unvoreingenommes Wesen“, das sich im Endefeckt doch als erschreckend Vorverurteilend entpupte.

Da gab es z.B. den Konditor Flo, gelerter Bäcker und ein wahnsinnig netter, zuvorkommender und keinstenfalls auf den Mund gefallenen, Bayrischen-Kerl, der mit seinen 250 Killo sowohl selbst laufen, als auch seine schuhe binden konnte, eine Fähigkeit die für viele in der Gewichtsklasse unmöglich ist, wie ich von ihm erfuhr. Fragt mich nicht wie alt er war, ich hab mir generell total wenig gemerkt, mein Hirn kommt mir vor wie ein Sieb dessen Löcher, Faust groß sind……Alzheimer lässt grüßen, sag ich dazu nur….

Generell hab ich erschreckt feststellen müssen, dass ca 80% von den Partienten hier, einmal Koch gelernt hatten, oder einen anderen Beruf in der Gastronomie über Jahre ausgeführt haben. Hätte ich das mal früher gewusst!!

posted under Rehatagebuch

Email will not be published

Website example

Your Comment: